Der Dackel gilt als unerziehbar und voller Flausen. Nur weil der charmante Draufgänger vielleicht etwas selbständiger ist als andere. Das muss er auch sein für die erfolgreiche Jagd im Bau. Doch wer seinen Dackel rechtzeitig und konsequent erzieht, hat einen fröhlichen Familienhund und einen treuen Freund zu Hause – und immer die perfekte Begleitung für den Biergarten.
Über seine „Schwerhörigkeit“ können seine Menschen stundenlang Geschichten erzählen. Und sie sind auch noch stolz darauf, wie originell und eigensinnig ihr Dackel reagiert, statt gehorsam zu folgen wie andere Hunde.
Deshalb gehören Dackelbesitzer wahrscheinlich zu den ganz besonderen Hundehaltern. Die Jäger unter ihnen verstehen allerdings meist keinen Spaß bei der Hundeerziehung und können sich deshalb auch hunde-prozentig auf ihren Jagdgehilfen verlassen. Mit ungeheurem Mut stürzt er sich in die dunklen Fuchs- und Dachsbauten und treibt deren Bewohner heraus, die viel größer sind als er selber. Das erfordert eine gewisse Selbständigkeit der Hundepersönlichkeit, die von Unwissenden oft als „unerziehbar“ ausgelegt wird.Dabei können auch Dackel durchaus wohlerzogen sein – solange sie wissen, dass man sie im Blick hat. Die Erziehung ist allerdings nicht so einfach: Der fröhliche Kerl wickelt mit seinem Charme jeden um die Pfote. Man kann ihm nicht mal böse sein, selbst wenn er mit fliegenden Ohren eine ganze Kette Würstchen klaut.Bei seinem Selbstbewusstsein und den später eingekreuzten Ahnen braucht der temperamentvolle Jagdhund eine feste Hand.
Zu den Urvätern des „Dackels“, „Teckels“ oder „Dachshunds“ gehört unter anderem der Bracke, aus dem man eine Lightversion züchtete: den niederläufigen Dachshund für die Arbeit im Bau. Durch das Einkreuzen anderer Hunderassen entstanden die drei Varianten Kurzhaar-, Langhaar- und Rauhaardackel. Bei deren Ahnen mischten so unterschiedliche Rassen wie Schnauzer, diverse Terrier, rote Bracken und auch Wachtelhunde mit, um die gewünschte Haarstruktur bzw. Farbe zu erhalten.Die kleineren Zwerg- und Kaninchenteckel ersetzten erst später die Frettchen bei der Kaninchenjagd.
Für welchen Dackel Sie sich entscheiden ist reine Geschmacksache. Der berühmte Blick aus Dackelaugen ist bei allen gleich unwiderstehlich
(Kommentar aus dem Buch von M.Wein-Gysae)
Der Komiker und Individualist unter den Hunden ist unbestritten der Teckel. Wer je in das Gesicht eines fröhlichen Teckels, gleich welchen Alters gesehen hat und seine verschmitzten Züge beobachten konnte, wird verstehen, weshalb er sich einer so großen Beliebtheit erfreut.
Er ist ein intelligenter, munterer und eigenwilliger Hund, der sich sehr gut jeder Situation anzupassen weiß. So spürt er genau ,wann es ratsam ist, sich ruhig in seinem Korb zu verhalten oder wann er mit ausgelassenem Spiel sich und seine Umgebung beschäftigen kann.
Mit instinktiver Sicherheit wird er die schwachen Stellen seines Herrchen im richtigen Augenblick erkennen, um seinen Willen durchzusetzen, und eh` Herrchen es richtig gewahr wird, hat er sein Ziel erreicht.





